Wir über uns
Ein Snowboardclub im Flachland?
„Mit dem Snowboard auf den Gletscher Sportleistungskurs des Burgau-Gymnasiums erlebte tollen Unterricht“ und „Tollkühnes gleiten über Gletscher in 3000 Metern Höhe“: so titelten die Dürener Nachrichten sowie die Dürener Zeitung am 03.11.1990 zwei Berichte über ein außergewöhnliches Projekt! Dieses erstmalig an einer Schule in der Bundesrepublik realisiert wurde durch die Initiative von Jürgen Heller ermöglicht. Er beschäftigte sich als Lehramtsreferendar im Rahmen seiner zweiten Staatsexamensarbeit mit der Thematik „Einführung in das Snowboardfahren in einem Sport-Leistungskurs“.
Nachdem diese erste Fahrt ein toller Erfolg war unterwegs war man mit dem legendären „Sölden-Cruiser“, einem Bus für 21 Personen, aber nur so groß wie ein Vier Personen-Wohnmobil , beschlossen die verwegenen „Neu-Snowboarder“ im nächsten Jahr wieder nach Sölden aufzubrechen. Während des zweiten Camps wurde dann die Idee geboren einen Snowboardclub in Düren zu gründen. Nach zahlreichen Vorbereitungen war es an einem Freitag, dem 13. und dies sollte kein schlechtes Omen sein soweit: der zweite Snowboardclub in NRW wurde in der Gaststätte Bodes gegründet.
Von da an war das „Clubleben“ von zahlreichen Fahrten in die Alpen bevorzugt nach Sölden, in das Kaunertal sowie an den Schliersee geprägt. Unterstützt wurde der Verein unter anderem von Sepp Stenger, der während seiner aktiven Profi-laufbahn im Burton-Team Ehrenmitglied im Club wurde und bei dem ein oder anderen Trainingslager z. b. im Kaunertal 1996 mit Rat, Tat und viel guter Laune den Teammitgliedern zur Seite stand. Zwei feste Camptermine haben sich im Laufe der Zeit etabliert: zum einen das legendäre Herbstcamp bei Fiegl´s in Sölden und ab 1992 das Frühjahrscamp, welches ursprünglich im Kaunertal beim Peppi Raich stattfand, ab 1997 jedoch beim „Reindl“, in der Pension Jaqueline, auch in Sölden.
Racer oder Freestyler das war lange Zeit eine Art spezielle „Weltanschauung“ beim Snowboarden und so auch im Dürener Team.
Diesbezüglich ist in den letzten Jahren aber eine deutliche Annäherung der unterschiedlichen „Snowboardphilosophien“ zu erkennen: fast alle Racer (bis auf einen unerbittlichen Virusfahrer) haben mittlerweile auch ein Freerideboard, damit es auch im Tiefschnee „so richtig vorwärts“ geht. Umgekehrt wagen sich auch schon einmal einige Freestyler zum „ultimativen Carven“ auf ein Raceboard.
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